In Kapitel 15 beschreibe ich ausführlich das »Jetpack – die Plugin-Sammlung von Automattic«, und in Kapitel 16 werden Jetpack-Module zur Interaktion wie Kontaktformular und Teilen vorgestellt.

Automattic hat die Benutzeroberfläche von Jetpack mit dem Update auf die Version 4.3 komplett überarbeitet, was auf gut deutsch bedeutet, dass es auf den ersten Blick jetzt völlig anders aussieht als im Buch beschrieben. Aber keine Bange: auf den zweiten Blick ist alles noch da, und man findet es ganz einfach.

Jetpack und die neue Benutzeroberfläche

Die neue Oberfläche ist etwas gewöhnungsbedürftig und die Übersetzung scheint noch nicht ganz fertig zu sein, aber beides dürfte nur eine Frage der Zeit sein.

Abbildung 15.2 auf Seite 385 zeigt eine Übersicht im Menü »Jetpack« und ist seit heute Geschichte. Die folgende Abbildung zeigt die Jetpack-Einstellungen in Version 4.3.

  1. Links im Menü hat Jetpack jetzt ein eigenes Dashboard mit den Statistiken und einer Übersicht und darunter gibt es die Einstellungen, die Sie im Screenshot weiter oben sehen.
  2. Die Einstellungen sind jetzt unterteilt in die Rubriken
    • General (Allgemein)
    • Engagement (Interaktion)
    • Security (Sicherheit)
    • Appearance (Design)
    • Writing (Schreiben)
  3. Praktisch: Ein Klick auf die Lupe ganz rechts zeigt alle Jetpack-Module in einer langen Liste untereinander, sodass man nicht mehr durch alle Rubriken klicken muss.
  4. Im Menüpunkt Connection Settings können Sie wie auf Seite 386 beschrieben schauen, mit welchem WordPress.com-Konto Sie verbunden sind (15.1.2).

Falls Sie ein bestimmtes Jetpack-Modul suchen, klicken Sie einfach auf die Lupe ganz rechts. In der Liste finden Sie alle im Buch beschriebenen Module.

Alle Jetpack-Module deaktivieren

Ab Seite 386 wird empfohlen, zunächst alle Jetpack-Module zu deaktivieren. Das ist in der neuen Oberfläche etwas umständlicher geworden:

  • Sie können sich wie gesagt mit einem Klick auf die Lupe alle Module untereinander anzeigen lassen.
  • Es gibt aber keinen keinen Hauptschalter mehr, sodass Sie alle Module einzeln ausstellen müssen.

Nicht schlimm, aber ein bisschen mehr Klickarbeit als vorher.

Probleme nach dem Update auf Jetpack 4.3?

Jetpack 4.3 ist brandneu und es scheint bei einigen WordPress-Nutzern Probleme nach dem Update gegeben zu haben. Sollte das bei Ihnen auch der Fall sein, steht in folgendem Artikel auf jetpack.com, wie Sie auf Version 4.2.2 downgraden können:

Kurzform:

  1. Jetpack Version 4.2.2 herunterladen und entpacken
  2. Per FTP am Webspace anmelden
  3. Den Ordner wp-content/plugins/jetpack löschen
  4. Ordner mit Jetpack Version 4.2.2 hochladen

Fazit

Die neue Oberfläche ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber Jetpack ist und bleibt gerade für Einsteiger einfach praktisch.